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 Konzept

Genossenschaftliches Wohnprojekt Lausitzer Straße 38

Die genowo eG errichtete mitten in Kreuzberg 36 als Anbau zu einem bestehenden Wohngebäude 13 Mietwohnungen. Das Bauvorhaben entstand auf einem kostengünstigen Erbbaugrundstück. Die Bewohner/innen profitieren langfristig von der genossenschaftlichen Kostenmiete und dem Ausschluss der Renditeorientierung.

Das Wohnungsangebot richtet sich an Familien und kinderlose Paare oder Singles jeder Altersstufe und Herkunft. Das Bauvorhaben wurde unter planerischer Beteiligung der zukünftigen Bewohner/innen realisiert. Die Genossenschaftsmitglieder hatten weitgehende Möglichkeiten, die jeweiligen Grundrisse und Wohnungsausstattungen an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Der Neubau wurde mit sechs Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss als Erweiterung zum bestehenden Wohnhaus aus den 50er Jahren errichtet. In jedem Geschoss entstand eine große Wohnung mit ca. 100-120 m² Wohnfläche sowie eine kleinere Wohnung mit jeweils ca. 45-65 m² Wohnfläche. Im Staffelgeschoss gibt es eine weitere Wohnung mit ca. 110 m² Wohnfläche. Alle Wohnungen des Erweiterungsbaus erhielten einen großen Balkon oder eine Terrasse. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 1.600 m².



Im fünften Obergeschoss steht den Bewohner/innen eine Gemeinschafts- (Gäste-)wohnung mit direktem Zugang zur Gemeinschaftsdachterrasse zur Verfügung. Der Hof wurde in Eigenleistung der Bewohner/innen begrünt und mit einer Sandkiste für die Kinder ausgestattet. Die Abfallbehälter sind in einem Raum im Erdgeschoss, der direkt von der Straße aus zugänglich ist, untergebracht. Für Fahrräder gibt es einen großen Abstellraum im Keller. 

Im ersten Bauabschnitt (Oktober 2009 bis Juni 2010) sanierte die genowo eG in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt/Abteilung Milieuschutz zehn Altbauwohnungen. Diese wurden überwiegend den Bestandsmietern zu sehr günstigen Mieten übergeben. Alle acht Mietparteien, die vor dem ersten Bauabschnitt im Altbau wohnten, leben immer noch im Gebäude.

Die Bauzeit für den Anbau dauerte von Juni 2010 bis August 2011.